Donnerstag, 31. Dezember 2015

Jahresrückblick 2015


Aufgeregt wird das Raklette vorbereitet, die Silvesterraketen liegen schon auf dem Wohnzimmertisch und die Kerzen fürs Bleigießen stehen bereit... Das Jahr neigt sich dem Ende, und es ist Zeit, um ein bisschen übers vergangene Jahr zu resümieren und sich gute Vorsätze fürs neue zu schaffen.
Im vergangenen Jahr habe ich jagdlich sehr viel erlebt, angefangen mit dem Jagdscheinkurs, über die Prüfung bis hin zum fertign Jagdschein, den ich Ende März 2015 endlich in den Händen hielt. Im April haben wir dann unseren Pirschbezirk bei den Niedersächsischen Landesforsten übernommen.
Pünktlich zum ersten Mai machten wir uns in einem Citroen C1 (Jaaaa, eine Streichholzschachtel! ) mit 3 Mann, Gewehren und Campinggepäck auf nach Thüringen zur Bockjagd. Leider war das Wetter wirklich scheußlich, und wir sind patschenass geworden im Zelt :D 
Nichts desto trotz konnte ich bereits am ersten Maisonntag meinen ersten Bock erlegen.
So verbrachten wir im Mai noch einige Wochenenden bei Sturm oder schönstem Sonnenschein in der Jagdhütte direkt m Waldrand und genossen die doch eher kalten Maiansitze.
ach und nach gelang es jedem aus unserer Truppe, wenigstens einen, wenn nicht sogar mehrere Stücke zu erlegen, und die Freude war jedes mal riesig!
Im Juni hatte ich dann wieder Waidmannsheil, dieses mal auf einen stärkeren Bock.
Nebenbei wuchs und wuchs meinm Blog, und immer mehr Leute schienen sich für meine Jagdgeschichten und für das, was ich so in den heimischen Wäldern erlebte zu interessieren.
Im August konnte ich erneut einen Jährlingsbock strecken. Um diesen gabs eine großere Ethik-Diskussion mit Tierschützern, die auf meinen Blog aufmerksam geworden waren, aus welcher mein Artikel "Warum Jäger Spaß am Tiere töten haben - Oder ist das etwa ganz anders?" hervor ging.
Außerdem ging ziemlich zeitgleich mein erster GearTester Artikel online!
Nach einem ruhigen September ging's im Oktober spannend weiter: Quasi pünktlich zu meinem Geburtstag war klar: Ich habe einen Landrover Experience Day mit GearTester gewonnen! Juhuuu! Außerdem hatten wir den ersten Schnee, den wir für ein nettes Fotoshooting mit Lars Wendland Photography nutzten.
Und ab November reihten sich plötzlich die Gesellschaftsjagden aneinander: Stöberjagd im Krücker, große Jagd als Treiber in unserem eigenen Revier und schließlich auch die große Drückjagd in Thüringen, auf welcher ich ein weibliches Stück Rehwild erlegen konnte.
Außerdem kam meine Pirschtasche von Grimm Waldhunde an, weche ich auch in Zukunft hoffentlich zu meinen Partnern zählen kann!
Im Dezember dann klangen die Gesellschaftsjagden langsam ab, und wir konnten uns über einen tollen Messetag auf der Pferd und Jagd freuen.
Und dann? Dann hatte meine Facebookseite plötzlich erst 500, und mittlerweile schon über 600 Follower! Ich bin überwältigt von so viel positivem Feedback!

Und nächstes Jahr so?
Nächstes Jahr erwarten Euch natürlich immer noch spannende Geschichten, Tipps&Tricks und der ein oder ndere GearTeser Artikel auf Euch!
Dazu dürft Ihr Euch auch auf YouTube Clips von mir freuen: Die neue GoPro ist bereits auf dem Weg zu mir, sodass wir nun auch endlich mit dem YouTube Channel durchstarten können.

Ich hoffe, Ihr bleibt mir treu, und rutscht gut aus einem tollen Jahr 2015 in ein noch viel tolleres Jahr 2016!
Mit spannenden Geschichten, aufregenden Jagderlebnissen und ganz viel Waidmannsheil für Euch alle!

In dem Sinne einen guten Übergang und besucht mich auch im neuen Jahr mal wieder auf www.janasjagdblog.de



Sonntag, 27. Dezember 2015

Testbericht: Damenfleecejacke Mossy Red von Shooterking

Langsam wird es kalt, und für viele geht diese Drückjagdsaison langsam dem Ende zu.
Auch bei mir wird es ruhiger, und ich habe die Gelegenheit, ein wenig zu resümieren.

Diese Drückjagdsaison hatte ich die Shooterking Fleecejacke Mossy Red für Damen im Test.
Wer eine vernünftige Wendefleece zu einem fairen Preis sucht, macht hier bestimmt nichts verkehrt.

Die tailliert geschnittene Jacke ist winddicht und hält auch leichten Landregen zuverlässig ab. Das konnte ich gerade in diesem milden, regnerischen Herbst sehr gut testen.
Mit großer Atmungsaktivität angepriesen, ist diese Jacke auch für Treiber ein zuverlässiges Klei
dungsstück. Anfang Dezember hat sich der Funktionsfleece auch beim Durchgehen bewiesen.
Zwar sind wir nicht durch die super hohen Dickungen gekrochen, die ein oder andere Brombeerranke mussten die Jackenärmel aber schon aushalten.

Als dünne Funktionsjacke ist die Jacke jedoch nicht für kalte Winteransitze, sondern eher für Bewegungsjagden und den Übergang geeignet.

Auf der einen Seite in Tarnrot (Mossy Red) gehalten, ist sie der perfekte Begleiter für die Gesellschaftsjagd, wobei man anmerken muss, dass das Rot nicht die super grelle Signalwirkung hat. Wenn man nach der reinen Signalwirkung geht, hätte man vielleicht doch besser zur Mossy Orange der gleichen Linie gegriffen.
Dadurch, dass die Jacke durch einfaches Wenden zu einem schlichten, braunen Fleece wird, ist die Mossy Red ebenfalls sehr zu empfehlen für Leute, die vor oder nach der Jagd beim Brötchen holen an der Tankstelle nicht die Lust haben, wie eine riesen Karotte rumzulaufen.

Die zahlreichen Taschen sind durch Reißverschlüsse von beiden Seiten gleichermaßen einzugreifen.

Zum Schnitt: Die Jacke ist schön tailliert und lässt auch auf Jagd die weibliche Figur nicht ganz verschwinden, was eine absolut positive Eigenschaft ist. Allerdings könnte sie ruhig ein kleines bisschen länger geschnitten sein. Zwar wird so die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt, allerdings rutscht die Shooterking so auch leicht mal ein wenig nach oben und sorgt für ein unangenehmes Ziehen in der Nierenregion.

Insgesamt ist die Shooterking Mossy Red jedoch im Preis-Leistungsverhältnis mit 119,00 Euro unschlagbar.
Entscheiden kann man sich ganz nach eigenem Gefallen zwischen Orange Blaze und Mossy Red.

Zwar nicht dornenfest, aber robust, außerdem wasser- und windabweisend hat mich die funktionelle Jacke als gute Wahl für Drückjagden zur Übergangsjahreszeit überzeugt.



Donnerstag, 24. Dezember 2015

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche allen Fans, Followern, Freunden und fleißigen Lesern ein wunderschönes, frohes Weihnachtsfest und schöne Tage im Kreise der Familie! Genießt die besinnliche ruhige Zeit!
Euch allen ein leckeres Weihnachtsessen (bei uns Keulenbraten von einem selbst erlegten Stück), lasst Euch reich beschenken und allzeit Waidmannsheil, guten Anblick und eine sichere Kugel! 
Ihr seid die tollsten!



Mittwoch, 23. Dezember 2015

Vielen Dank für 500 Facebook-Likes!

Juhuuu! 500 Likes! Ich bin echt begeistert von so viel positivem Feedback!
So kurz vor Weihnachten hättet Ihr mir kein schöneres Geschenk machen können, vielen vielen Dank für Eure Unterstützung!
Liebe Bianca Kapfhammer, Du warst die 500ste Abbonentin, Du darfst dich über ein JanasJagdblog Drückjagd-Cap freuen!
Ein weiteres möchte ich gerne in die Runde verschenken! Darum kommentiert den Beitrag mit dem namen Eures liebsten Jagdfreundes. Dieser bekommt dann mit etwas Glück das Drückjagdcap!
Leute, Ihr seid die Besten!
Ausgelost wird am 01.01.2016

Dieses Gewinnspiel hat natürlich wie imme nix mit Facebook zu tun und so.





Juhuuu! 500 Likes! Ich bin echt begeistert von so viel positivem Feedback! So kurz vor Weihnachten hättet Ihr mir kein...
Posted by Janas Jagdblog on Mittwoch, 23. Dezember 2015

Freitag, 11. Dezember 2015

Rehmedaillons in Haselnusskruste an Tagliatelle auf Rotwein-Waldpilzsoße

Hallo Ihr Lieben!
Es ist kurz vor Weihnachten, und die Nachfrage nach Wildrezepten steigt. Ein leckeres Rezept für Rehmedaillons möchte ich Euch heute vorstellen.

Es ist angelehnt an ein Rezept aus einem meiner Lieblings-Wildkochbücher, dem "Großen Buch vom Wild".

Schritt 1: Das Fleisch marinieren

Die Rückenfilets mit einem scharfen Messer in Medaillons schneiden.
Anschließend die Medaillons in einen Gefrierbeutel geben. Eine großzügige Menge Olivenöl beifügen und einige Zweige frischen Thymian. Anschließend alle Luft aus dem Gefrierbeutel drücken und den Beute gut verschließen. So umschließt das Öl das Fleisch vollständig und die Medaillons können gut durchmarinieren. 
So das Fleisch einfach einige Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Schritt 2: Die Soße
Eine große Zwiebel fein würfeln und mit etwas Öl in einem kleinen Topf anschwitzen. Die Pilze schneiden und zufügen. Alles etwas schmoren lassen und anschließend mit einer ordentlichen Portion Rotwein ablöschen. Einmal kurz aufköcheln lassen und den Wildfond hinzu geben. Ein wenig Ingwer klein hacken und ebenfalls in die Soße geben. Nun einköcheln lassen.

Schritt 3: Die Kruste vorbereiten
Für die Nusskruste eine Pfanne erhitzen und Butter darin zerlaufen lassen. Eine kleine Zwiebel und ein Stückchen Ingwer fein würfeln und in der Butter anschwenken. Anschließend die Semmelbrösel zugeben und goldbraun anrösten. Nun die gehackten Haselnüsse und ein wenig Thymian ebenfalls in die Pfanne geben und einmal kurz anschwenken. Danach die Masse kühl stellen.

Schritt 4: Die Soße verfeinern
Wenn die Soße genug einreduziert ist, einen guten EL Preißelbeeren und einen EL Schmandt unterheben. Danach alles mit etwas Salz, Pfeffer und Thymian abschmecken. Bei Bedarf kann auch mit einer Prise Rinderbrühe abgeschmeckt werden.

Zwischenschritt: Nudelwasser aufsetzen :P

Schritt 5: Das Fleisch anbraten
Den Ofen auf 180°C vorheizen.
Eine Pfanne gut heiß machen und mit etwas Sonnenblumenöl benetzen. Die Fleischstücke (nicht salzen der pfeffern, wird bitter!) in der Pfanne etwa 20 Sekunden von jeder Seite scharf anbraten. Anschließend in Alufolie betten, mit einem Stückchen Butter und einigen Thymianzweigen bedecken und das Päckchen verschließen. Nun das Paket in den vorgeheizten Backofen geben und 5-10 Minuten garen lassen.

Schritt 6
Die Nudeln in das kochende Wasser geben.

Das Alupäckchen aus dem Ofen nehmen und bei Zimmertemperatur ruhen lassen, bis die Nudeln gar sind.

Die Nudeln und die Soße auf einen Teller geben und die Medaillons daneben anrichten. Das Fleisch mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Anschließend die Nüsse darüber geben.
Für den guten Geschmack kann man nun noch etwas Walnussöl über die Nudeln geben.


Als Vorspeise eignet sich hervorragend frischer Feldsalat, angemacht mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und Mirabellenessig. Als Topping einfach Ziegenfrischkäse-Taler in Serranoschnken einwickeln und kurz in der Pfanne anwärmen. Die Schickenpäckchen auf dem angemachten Salat drapieren und etwas Nusskruste darüber geben.




Ich hoffe, das Rezept gefällt Euch, viel Spaß beim Nachkochen und Ausprobieren! :)


Guten Appetit!


Eure Jana